Ukrainische Krankenhäuser in Kreuzberg

Niemand scheint so richtig zu wissen, was in der Ukraine gerade passiert, und vor allem, wie die verschiedenen Akteure dort einzuordnen sind. Langsam wird auch hierzulande klar , dass die Nazis Nationalisten Nazis von der Swoboda um einiges mehr zu sagen haben als Klitschko, da kann er noch so sehr rudelweise mit den Mikrofonen deutscher Medien  bedrängt werden.

Ganz ehrlich frag ich mich ja manchmal mit leichtem Schaudern, wer wohl bei uns am besten organisiert (bzw. gerüstet)  wäre, wenn es zu ähnlichen Szenen kommen würde; rein hypothetisch natürlich.

Jedenfalls fiel mir heute folgender Aufkleber auf, der drei Häuser weiter an der Tür pappt:

maidan

Copy&Paste-freundlich steht da: дістала руїна та побори в лікарнях?  підтримай майдан!

Nun ist mein Ukrainisch ziemlich schlecht, sprich: es besteht aus rudimentären Schulrussischkenntnissen, aufgefrischt durch Konversationen mit der exilsowjetischen Diaspora. Immerhin komme ich mit Kyrillisch klar, auch wenn die Ukrainer da ein paar lateinische Buchstaben mit reinpacken – sie scheinen wirklich in allen Bereichen zerissen zu sein zwischen Ost und West, wenn mir eine Platitüde erlaubt ist.

Es geht um etwas „in Krankenhäusern“, vermutlich Zerstörung und Erpressung. Der Microsoft-Übersetzer will mir die ganze Zeit was von „gepimpt“ erzählen. Ganz unten steht „Unterstützt Maidan!“.

Falls jemand mehr weiss: Nur her mit den Infos!

Ansonsten verabschiede ich mich erst mal in eine Schreibpause, voraussichtlich. Ich weiss nur noch nicht genau, ob vom oder zum Schreiben.

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Ukrainische Krankenhäuser in Kreuzberg

  1. Schreibpause? Anscheinend wirklich ansteckend.

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  2. Sieht so aus… Jetzt wo wir es wissen, brauchen wir nur noch Patient Zero finden, isolieren und schnell ein Antiserum entwickeln 🙂

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  3. Patient Zero ist Mrs. Mop. Das weiss ich schon. Immerhin kommentiert sie wieder, und ich versuche mich auch gerade an einem Text.
    Wünsche eine schöpferisch Pause, aber bitte wieder kommen!

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  4. Danke dir und ebenso! Auch wenn es manchmal, aus der Nähe betrachtet, hapert: Am Ende ist man doch immer „wieder gekommen“, bzw. die Worte auf’s Papier. Was ja auch zu Komplikationen führen kann, schreiben zu müssen, wenn eigentlich andere Sachen drängen.

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