post scriptum

Eigentlich wollte ich dem vorherigen Text einfach nur einen Nachtrag in Linkform hinzufügen. Weil er passt und Wichtiges zum Literaturbetrieb sagt. Und dann stoße ich auf den deutschen Wikipedia-Artikel zu „Post Skriptum“ (schreibt man nie aus!):

Das Postskriptum stammt aus der Zeit der Briefe, als man alles von Hand schrieb. Es hatte den Vorteil, dass durch das Vergessen eines wichtigen Teiles nicht alles nochmals geschrieben werden musste, sondern man es einfach anhängen konnte. In der Zeit der E-Mail-Kommunikation wird es jedoch hauptsächlich dafür verwendet, um Dinge anzuhängen, die nichts direkt mit dem eigentlichen Thema zu tun haben.

Der erste Satz allein hat mich für eine halbe Stunde wehmütig-nostalgisch schluchzen lassen, nur unterbrochen von „Mein Gott, ich muss wirklich alt sein!“-Stoßseufzern. Fast.

Andererseits: Wikipedia und Wikipedianer und überhaupt … irgendwo müssen sie sich ja auch im Internet tummeln. Diejenigen, die früher – in der Zeit der Briefe, als man alles von Hand schrieb – in Kaninchenzüchter- und Kleingartenvereinen organisiert waren. Schönes Wochenende!

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